Diese Kategorie ist zweierlei: Global – alles, was das Thema Internet und Digitalisierung im Zusammenhang mit exzessiver Mediennutzung betrifft. Spezifisch – weitere virtuelle Welten neben den großen Kategorien Computerspiele, Soziale Medien und Smartphone. Hierzu zählen beispielsweise Onlineshopping oder Pornografie. Hier findet ihr auch Beiträge rund um die virtuelle Welt webcare+.
Eigentlich ist der Silver Surfer eine Comic-Figur aus dem Marvel-Universum. In der Netzkultur versteht man unter Silver Surfern jedoch noch etwas anderes: Internet-Nutzer*innen ab einem Lebensalter von etwa 50 Jahren, deren Haarpracht in diesem Alter langsam aber stetig eine silbergraue Farbe annimmt. Wir schauen uns die erste SIM-Studie „Senior*innen, Information, Medien“ an.
Neuerdings sieht man Glücksspiele, vor allem Slot Machine, immer häufiger auf YouTube und Twitch. Warum das so beliebt ist und was potentielle Risiken sein könnten, haben wir Dr. Tobias Hayer gefragt. Der Bremer Wissenschaftler forscht seit vielen Jahren zu Glücksspiel und Glücksspielsucht.
Selbsthilfegruppen für Internetabhängige sind rar, Psychotherapeut*innen und Kliniken haben teilweise lange Wartezeiten, die Anreise zur nächsten Anlaufstelle ist mitunter weit, nicht immer werden Behandlungskosten übernommen. Wer sich vorstellen kann, Hilfe über eine App und online anzunehmen, für den ist SCAVIS vielleicht etwas. Wir haben Prof. Dr. Hans-Jürgen Rumpf, wissenschaftlicher Leiter der Studie, interviewt.
Corona-Pandemie: Weniger soziale Kontakte, mehr Bildschirmzeit. Aber bedeutet das auch, dass mehr Menschen abhängig von digitalen Medien geworden sind? Diese Frage haben wir uns bereits im Oktober gestellt. Kurze Zeit später sind neue Studienergebnisse erschienen, die wir in diesem Update beleuchten möchten.
Am 1.1.2022 ist die neue ICD-11 in Kraft getreten. Das heißt, Computerspielsucht und Pornosucht sind nun offizielle Krankheitsdiagnosen. Was bedeutet das für Betroffene und Behandelnde?
Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport machen, endlich mal den Keller ausmisten – so oder so ähnlich sehen gute Vorsätze fürs neue Jahr aus. Jedes Jahr aufs Neue überlegen viele Menschen, was sie im kommenden Jahr besser oder zumindest anders machen wollen. Drei ganz klassische Neujahrsvorsätze beginnen mit dem Buchstaben F: Frühjahrsputz, Fasten, Fitnessstudio. Kommt dir bekannt vor? Was jedoch vielleicht neu für Dich sein könnte: Diese drei Vorsätze fürs neue Jahr kann man auch aufs Digitale übertragen. Wie? Das erklären wir Dir gerne.
Psychoinformatik: Wie kann man mit digitalem Fußabdruck und technischen Hilfsmitteln die Internetsucht bekämpfen? Prof. Dr. Christian Montag und Hans-Jürgen Rumpf beleuchten die Chancen und Herausforderungen für Prävention, Therapie und Nachsorge.
Anfang Oktober haben wir einen Blogartikel zu den Daten, Zahlen und Fakten rund um die Mediennutzung unter Covid-19 veröffentlicht. Heute, rund sieben Wochen später, sind nicht nur die Infektionszahlen in die Höhe geschnellt, auch die Mediennutzung scheint weiterhin auf einem Hoch zu sein. Zumindest sieht so das Ergebnis der neuen ARD/ZDF-Onlinestudie aus. Wir haben uns die Studie angesehen und für Dich ein paar Kernaussagen zusammengefasst.
Pornosucht wurde als offizielle Krankheit in den internationalen Diagnosekatalog ICD-11 aufgenommen. Ab 1. Januar 2022 können Betroffene auch in Deutschland von der Diagnosestellung profitieren und haben so mitunter leichteren Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten. Um uns und Dich auf den neusten Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Pornosucht zu bringen, haben wir Prof. Dr. Rudolf Stark von der Uni Gießen interviewt.
Selbst bei Menschen, deren Mediennutzung unbedenklich ist, sind die Nutzungszeiten seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. Verständlich. Doch was ist mit denjenigen, die schon vor Covid-19 mit einer problematischen oder suchtartigen Mediennutzung zu kämpfen hatten? Wir haben mit dem Suchthilfezentrum Wildhof in Offenbach gesprochen und außerdem einzelne Betroffene befragt, wie es ihnen in den letzten 1,5 Jahren ergangen ist.
Wir alle haben Dinge, die wir gerne oder nicht so gerne machen. Dinge, die uns guttun oder weniger guttun. Dinge, die wir dringend brauchen oder solche, die eigentlich unwichtig sind. Während der Corona-Pandemie haben wir das umso mehr gespürt. Vielleicht hat die eine oder der andere den Lockdown sogar zum Anlass genommen, die eigenen Prioritäten neu zu sortieren. Was das mit Mediensucht zu tun hat? Das erklären wir Dir in diesem Blogartikel.