Nudging bedeutet, jemanden zu schubsen. Diejenigen, die die Anfänge sozialer Netzwerke mitbekommen haben, erinnern sich vielleicht an das Gruscheln bei StudiVZ. Facebooks Äquivalent dazu ist das Anstupsen. Doch Nudgig versteckt sich noch an ganz vielen anderen Stellen in sozialen Medien und Apps, wo wir es vielleicht gar nicht vermuten.
Was fasziniert uns so an der kunterbunten Welt sozialer Medien? Wie ziehen sie uns in ihren Bann? Wie halten sie uns bei Laune? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Mit psychologischen Tricks. Die Entwickler*innen sozialer Netzwerke und Apps arbeiten eng mit Psycholog*innen zusammen. Mit dem Ziel, dass wir möglichst häufig und möglichst lange ihre Dienste nutzen.
Phubbing ist eine Kombination aus den beiden englischen Begriffen „phone“ (Telefon) und „snubbing“. Der Begriff steht für die Handlung, jemanden in seinem sozialen Umfeld vor den Kopf zu stoßen, indem man sich eher auf sein Handy konzentriert, anstatt direkt mit der Person zu sprechen. Wir schauen uns an, was die Wissenschaft zu Phubbing sagt.
Stell dir vor, Du besuchst übers Wochenende eine gute Freundin und hast Dein Ladekabel vergessen. Wie reagierst Du? Alles cool oder blanke Panik? Was weiß die Forschung darüber, welchen Einfluss unser Handy-Akkustand auf unsere Stimmung hat?
Viele Studien zum Thema Onlinezeit stützen sich auf Umfragen. Doch wie steht es eigentlich um unsere Selbsteinschätzung? Wie viel Zeit Du mit Deinem Smartphone verbringst, kannst Du ganz einfach selbst überprüfen. Denn dafür gibt es auf fast allen Handys inzwischen eine eigene und vorinstallierte App. Bei iPhones heißt sie „Bildschirmzeit“, bei Android „Digitales Wohlbefinden“.
Das sonst überwiegend digitale Projekt webcare+ hat im Juli 2021 eine Roadshow durch Hessen gemacht, um über Handysucht aufzuklären. Hier schildern wir die Eindrücke der sechs-tägigen Tour.
Glücksspiel gibt es längst nicht mehr nur in Kasinos und Spielhallen. Durch Internet-Plattformen und Handy-Apps sind Angebote inzwischen immer und überall verfügbar. Online-Glücksspiel bringt aus Sicht von Spieler*innen- und Jugendschutz einige Probleme mit sich. Wir haben Helga Lack, Fachberaterin für Glücksspielsucht im Suchthilfezentrum Darmstadt, dazu interviewt.
Sind wir nicht alle handysüchtig? Dass dem nicht so ist, haben wir bereits in unseren Blogbeiträgen gezeigt. Das heißt jedoch nicht, dass sich unsere Handynutzung komplett problemlos gestaltet. Wer sich von seinem Smartphone zu sehr in den Bann ziehen lässt, hat im Alltag mit mancherlei Problemen zu kämpfen. Aber was fesselt uns eigentlich so sehr an dieses kleine technische Gerät?
Kennst Du das? Du hast den ganzen Tag mit deinen Freund*innen über WhatsApp geschrieben. Oder das Wochenende ununterbrochen mit Deinem neuen Lieblingsspiel verbracht. Nun schmerzt Dir Dein Daumen oder Ellbogen und Du fragst Dich: Ist das normal? Muss ich da was machen? Oder alles nicht so schlimm?
Der reflexartige Griff zum Handy ist für viele von uns zur festen Gewohnheit geworden – an der Fußgängerampel, im Wartezimmer oder abends vorm Fernseher. Doch kann man sich das auch wieder abtrainieren? Unsere Onlineredakteurin Saskia hat es für Dich getestet.