Am 7. Februar 2023 ist der Safer Internet Day unter dem Hashtag #OnlineAmLimit. Doch wie lässt sich Mediensucht erkennen? Was unterscheidet einen unbedenklichen Medienkonsum von einem riskanten Medienkonsum? Wo verläuft die Grenze zwischen riskant und abhängig?
webcare+ ist vom 20. Juni bis 14. Juli durch sechs hessische Städte getourt, um junge Menschen für die Risiken der Handynutzung am Steuer zu sensibilisieren. Die Aktionen fanden in Kooperation mit den regionalen Fachstellen für Suchtprävention, der Polizei und Schulen statt. Denn für junge Menschen ist ein griffbereites Handy oft schon zur Gewohnheit geworden – ob zu Fuß oder hinterm Steuer.
In den 70er Jahren entwickelte der amerikanische Molekularbiologe Jon Kabatt-Zinn ein Achtsamkeits-Training für gestresste Patient*innen des Uniklinikums Massachusetts. Inzwischen ist Achtsamkeit Bestandteil verschiedener Methoden in der Psychotherapie, der Medizin, der Pädagogik und mehr. Doch was versteckt sich hinter dem Konzept der Achtsamkeit eigentlich genau? Und was hat das mit Social Media-Nutzung zu tun? Können Achtsamkeits-Übungen beispielsweise gegen Mediensucht helfen?
Von Corona-Pandemie bis Ukraine-Krieg – die Medien sind voll von schlechten Nachrichten. Maren Urner empfiehlt daher eine gesunde Medienhygiene. Mit ihr haben wir über das Konzept der Medienhygiene gesprochen; und wie das mit Medienkompetenz, Fear of Missing Out und Mediensucht zusammenhängt.
Selbsthilfegruppen für Internetabhängige sind rar, Psychotherapeut*innen und Kliniken haben teilweise lange Wartezeiten, die Anreise zur nächsten Anlaufstelle ist mitunter weit, nicht immer werden Behandlungskosten übernommen. Wer sich vorstellen kann, Hilfe über eine App und online anzunehmen, für den ist SCAVIS vielleicht etwas. Wir haben Prof. Dr. Hans-Jürgen Rumpf, wissenschaftlicher Leiter der Studie, interviewt.
Corona-Pandemie: Weniger soziale Kontakte, mehr Bildschirmzeit. Aber bedeutet das auch, dass mehr Menschen abhängig von digitalen Medien geworden sind? Diese Frage haben wir uns bereits im Oktober gestellt. Kurze Zeit später sind neue Studienergebnisse erschienen, die wir in diesem Update beleuchten möchten.
Psychoinformatik: Wie kann man mit digitalem Fußabdruck und technischen Hilfsmitteln die Internetsucht bekämpfen? Prof. Dr. Christian Montag und Hans-Jürgen Rumpf beleuchten die Chancen und Herausforderungen für Prävention, Therapie und Nachsorge.
Pornosucht wurde als offizielle Krankheit in den internationalen Diagnosekatalog ICD-11 aufgenommen. Ab 1. Januar 2022 können Betroffene auch in Deutschland von der Diagnosestellung profitieren und haben so mitunter leichteren Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten. Um uns und Dich auf den neusten Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Pornosucht zu bringen, haben wir Prof. Dr. Rudolf Stark von der Uni Gießen interviewt.
Selbst bei Menschen, deren Mediennutzung unbedenklich ist, sind die Nutzungszeiten seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. Verständlich. Doch was ist mit denjenigen, die schon vor Covid-19 mit einer problematischen oder suchtartigen Mediennutzung zu kämpfen hatten? Wir haben mit dem Suchthilfezentrum Wildhof in Offenbach gesprochen und außerdem einzelne Betroffene befragt, wie es ihnen in den letzten 1,5 Jahren ergangen ist.
Wir alle haben Dinge, die wir gerne oder nicht so gerne machen. Dinge, die uns guttun oder weniger guttun. Dinge, die wir dringend brauchen oder solche, die eigentlich unwichtig sind. Während der Corona-Pandemie haben wir das umso mehr gespürt. Vielleicht hat die eine oder der andere den Lockdown sogar zum Anlass genommen, die eigenen Prioritäten neu zu sortieren. Was das mit Mediensucht zu tun hat? Das erklären wir Dir in diesem Blogartikel.
Die Bildschirmzeiten sind seit Ausbruch von Corona zwar gestiegen, aber digitale Medien waren uns in der Pandemie auch eine große Hilfe. Wir haben das Team von Behind the Screens zur Frage interviewt, ob Games gegen soziale Isolation helfen können.