Pornosucht wurde als offizielle Krankheit in den internationalen Diagnosekatalog ICD-11 aufgenommen. Ab 1. Januar 2022 können Betroffene auch in Deutschland von der Diagnosestellung profitieren und haben so mitunter leichteren Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten. Um uns und Dich auf den neusten Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Pornosucht zu bringen, haben wir Prof. Dr. Rudolf Stark von der Uni Gießen interviewt.
Selbst bei Menschen, deren Mediennutzung unbedenklich ist, sind die Nutzungszeiten seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. Verständlich. Doch was ist mit denjenigen, die schon vor Covid-19 mit einer problematischen oder suchtartigen Mediennutzung zu kämpfen hatten? Wir haben mit dem Suchthilfezentrum Wildhof in Offenbach gesprochen und außerdem einzelne Betroffene befragt, wie es ihnen in den letzten 1,5 Jahren ergangen ist.
Wir alle haben Dinge, die wir gerne oder nicht so gerne machen. Dinge, die uns guttun oder weniger guttun. Dinge, die wir dringend brauchen oder solche, die eigentlich unwichtig sind. Während der Corona-Pandemie haben wir das umso mehr gespürt. Vielleicht hat die eine oder der andere den Lockdown sogar zum Anlass genommen, die eigenen Prioritäten neu zu sortieren. Was das mit Mediensucht zu tun hat? Das erklären wir Dir in diesem Blogartikel.
Die Bildschirmzeiten sind seit Ausbruch von Corona zwar gestiegen, aber digitale Medien waren uns in der Pandemie auch eine große Hilfe. Wir haben das Team von Behind the Screens zur Frage interviewt, ob Games gegen soziale Isolation helfen können.
Persönliche Kontaktzahlen runter, Bildschirmzeiten hoch: So oder so ähnlich könnte man das Jahr 2020 unter dem Zeichen der Covid19-Pandemie zusammenfassen – zumindest aus Sicht eines Mediensuchtprojektes. Dass eine so knackige Botschaft zu kurz greift, überrascht nicht. Wir gucken uns im Folgenden an, welche Zahlen es zur Mediennutzung seit Ausbruch von Corona bisher gibt.
Das sonst überwiegend digitale Projekt webcare+ hat im Juli 2021 eine Roadshow durch Hessen gemacht, um über Handysucht aufzuklären. Hier schildern wir die Eindrücke der sechs-tägigen Tour.
Vom 20. bis 28. Juli reist webcare+ ganz altmodisch analog durch Hessen. Mit einem kunterbunten Aktionsstand will das sonst rein digitale Projekt auf das Thema Handysucht aufmerksam machen und aufklären. Stopps sind in Frankfurt, Kassel, Fulda, Marburg, Limburg und Viernheim geplant.
Corona, Social Distancing, Home Office, Lockdown – Mediensüchtig durch Corona? Dieser Frage ist unser Referent Patrick Durner in unserem Webinar vom 26. April 2021 nachgegangen. Hier kannst Du unsere Zusammenfassung nachlesen.
Seit über einem Jahr leben wir mit einer Pandemie, Hygienemaßnahmen, Kontaktbeschränkungen und immer wieder Lockdowns. Digitale Medien – ob zur Unterhaltung oder Kommunikation – sind da für viele von uns ein echter Segen. Aber was ist mit denen, die die Kontrolle über ihren Medienkonsum verlieren?
Die Bundesregierung hat die neue Drogenaffinitätsstudie veröffentlicht. Darin wird untersucht, wie viele junge Menschen in Deutschland süchtig oder suchtgefährdet sind. Wir gucken uns an, wie es um Computerspiel- und Internetsucht steht.
Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, bedeutet für viele Betroffene eine große Hürde. Dabei kostet der erste Schritt vermutlich am meisten Überwindung. Dass dieser gar nicht so schwierig ist, zeigt unser Interview mit der Ambulanz für Spielsucht der Uni Mainz.
Viele Menschen haben beim Stichwort Internetsucht ein klares Bild vor Augen: Ein junger Mann sitzt den ganzen Tag in einem abgedunkelten Zimmer und zockt Computerspiele. Bei manchen Betroffenen sieht das vielleicht tatsächlich so aus, bei Weitem jedoch nicht bei allen. Computerspiele sind nicht das einzige Internetangebot, nachdem wir ein suchtartiges Verhalten entwickeln können. Und es sind auch nicht nur junge Männer, die daran erkranken.