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Pen and Paper Rollenspiel, Würfel

Eintauchen in fremde Welten

Vom Papier zur virtuellen Welt

Rollenspiele haben eine lange Tradition. Angefangen mit „pen and paper“ Rollenspielen, bei denen sich Menschen auf einem Blatt Papier einen Charakter erstellen und ein Spielleiter durch das Abenteuer leitet, kamen relativ schnell nach der Erfindung der Computerspiele auch erste Computer-Rollenspiele auf den Markt.

Anfänglich waren diese noch in reiner Textform, entwickelten sie sich zu höchst auflösenden bunten virtuellen Welten.

Faszination Rollenspiel

Ein Reiz an Rollenspielen ist die Identifikation mit dem eigenen Charakter, den man nach den eigenen Vorstellungen gestalten kann. Fähigkeiten, die man selbst gerne im realen Leben hätte, aber nicht habe, können dem eigenen „Avatar“, der Spielfigur verpasst werden.

Manche Menschen gestalten ihren Avatar sehr ähnlich zu ihrem realen Aussehen. Andere ganz bewusst als Kontrast. Fotograf Robbie Cooper stellt Menschen und ihre Avatare gegenüber “My Avatar, my Alter Ego”. Ähnlichkeiten und Kontraste werden hier sehr deutlich.

Einmal ein Held sein

Genau das ist im Rollenspiel möglich. Bietet das reale Leben im Alltag meist wenige heldenhafte Momente, kann man im Rollenspiel entdecken, erobern, sammeln, bekämpfen und besiegen. Eben jede Menge Erfolge feiern.

Der Realität entfliehen

Gerade weil das Eintauchen bei Rollenspielen besonders leicht fällt, waren und sind Rollenspiele auch ganz vorne dabei, wenn es um Computerspielsucht geht. Beratungsstellen und Kliniken berichten, dass die meisten Menschen, die dort wegen Computerspielsucht nach Unterstützung suchen, Spieler und Spielerinnen von MMORPGs (Massive Multiplayer Online Role-Playing Game) sind.

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